Rettungsdienst

Der ASB ist in Hildesheim eine echte Größe geworden

Hildesheim. Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) feiert in Stadt und Landkreis Hildesheim das zehnjährige Bestehen seines Rettungsdienstes. „Vor zehn Jahren waren wir im Rettungswesen einer der kleinsten Leistungserbringer und heute sind wir einer der größten“, resümiert der Qualitätsmanagementbeauftragte und mitverantwortliche Leiter des Rettungsdienstes des ASB Frederik Folchmann. Er hat die Entwicklung selbst miterlebt. Der ASB betreibt seit 2012 die Rettungswachen in Hildesheim, Bockenem, Gronau und Sehlem.

Wolfgang Hengstler (RW Bockenem), Frank Saradeth (Bockenem), Sascha Meyer (Bockenem), Frederik Folchmann (Bockenem), Daniel Heinsch (Hildesheim-Stadt) und Maik Döring (Sehlem) - von links. Sie waren die erste Besatzung des ASB, die vor zehn Jahren in Hildesheim die Fahrzeuge besetzt hat.

2012 und 2018 gewann der ASB die Vergabeverfahren für den Rettungsdienst und professionalisierte seinen Betrieb anschließend grundlegend. „Von einem Fahrzeug damals haben wir uns auf 15 Einsatzfahrzeuge und weitere Reservefahrzeuge heute gesteigert“, sagt Folchmann. Aktuell leisten im Hildesheimer Land rund 250 Samariter haupt- und ehrenamtlich überlebenswichtige Hilfe im Notfall. „Unser größtes Potenzial sind motivierte Mitarbeiter“, betont der Experte. Die Aus- und Weiterbildung habe in allen Sparten des ASB höchste Priorität. Die Gliederungen in Stadt und Landkreis Hildesheim gehören zum ASB-Landesverband Niedersachsen, der auch den Rettungsdienst in der Region Hannover stellt. Unter dem Dach des Landesverbandes gibt es weitere Gesellschaften, die das Portfolio des ASB in Hannover und Hildesheim ergänzen, zum Beispiel den Katastrophenschutz, die Schulbegleitung, die Fahrdienste, den Impfdienst, die ambulante Pflege und den Hausnotrufdienst. Bekannt ist auch der Wünschewagen des ASB, der Schwerkranken einen letzten Ausflug ermöglicht. Alle Untergliederungen sind in den vergangenen zehn Jahren grundlegend optimiert worden. „Der ASB ist eine echte Größe geworden“, fasst Frederik Folchmann zusammen.

 

Die langjährigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf den Rettungswachen erinnern sich zum Teil mit einem Schmunzeln an die wechselhafte Geschichte ihrer Standorte. So kam es in Bockenem vor, dass die Besatzung der Wache nach einem großen Wasserschaden ein Dreiviertel Jahr in einem Hotel untergebracht war und von dort aus gearbeitet hat. In Sehlem nutzte der Rettungsdienst eine frühere Schlachterei als Wache. Als dort ein weiterer Rettungswagen in Betrieb genommen wurde,  musste die Besatzung vorübergehend in einem Wohnwagen Quartier beziehen. Im Stadtgebiet Hildesheim wurden 2015 drei Rettungswachen zusammengelegt. Am heutigen Standort neben dem Helios Klinikum stellt der ASB auch das Notarzteinsatzfahrzeug. Ein Glanzstück unter den Landwachen ist die 2018 neu gebaute Rettungswache in Gronau. Die Belegschaft erinnert sich, dass von der ersten Anfrage für den Neubau bis zur Eröffnung nur 14 Monate vergingen.

 

Neben den europaweiten Ausschreibungen des Rettungsdienstes, die der ASB für sich entscheiden konnte, trug auch die gesetzlich reformierte Ausbildung der Notfallsanitäter zur Professionalisierung der ASB-eigenen Gesellschaften bei. „Die neu geregelte Ausbildung der Notfallsanitäter ist das eine, aber es gehört auch der Willen und die Geduld dazu, die eigenen Leute zur Aus- und Weiterbildung zu schicken“, betont Folchmann. Hier habe der ASB sehr gute Arbeit geleistet und eine komplett neue Unternehmenskultur geschaffen. Folchmann kam selbst 2012 von einer anderen Hilfsorganisation zum ASB und erlebte den Wandel am eigenen Leib mit. Neben neuen organisatorischen Strukturen, Zertifizierungen und der Einführung eines Qualitätsmanagementsystems gab es auch schrittweise einheitliche Arbeitskleidung und eine einheitliche Ausstattung der Rettungsfahrzeuge. „Es war toll, das mit aufzubauen“, erzählt er.

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