ASB-Retter sind vorerst erleichtert

Nervennahrung und Nachschub an Schutzausrüstung

Die Corona-Krise sorgt nicht nur bei niedergelassenen Ärzten und Kliniken dafür, dass Schutzausrüstung immer knapper wird. Auch bei Rettungsdienstmitarbeitern von Wohlfahrtsverbänden wie dem Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) hat sich in den letzten Wochen zunehmend Unruhe breit gemacht, ob das so dringend benötigte Material – zum Beispiel Schutzmasken und -anzüge, Sicherheitsbrillen und Desinfektionsmittel – überhaupt ausreichen wird. Für den Moment können die Retter erleichtert aufatmen: Denn zusätzlich zu den eigenen Bemühungen, die der ASB betrieben hat, um Infektionsschutzmaterial zu bekommen, können die Samariter nun vor allem auf Spenden zurückgreifen, die durch die Region Hannover organisiert wurden.

Dort nämlich ist es dem „Team Rettungsdienst“ durch viele Anrufe und Emails bei Firmen in ganz Deutschland gelungen, eine stattliche Anzahl von Spenden an u.a. Handschuhen, Atemschutzmasken, Desinfektionsmittel, Schutzbrillen und sogenannter „Persönlicher Schutzausrüstung“ (PSA) einzuwerben. Seit Donnerstag läuft die Verteilung der gespendeten Hilfsmittel an die drei großen Rettungsdienste in der Region Hannover - ASB, Johanniter und DRK.

Dirk Schumacher, ASB-Rettungsdienstleiter Stadt und Region Hannover, ist dem „Team Rettungsdienst“, aber auch allen Spendern sehr dankbar: „Unfassbar toll, was in so kurzer Zeit erreicht werden konnte und was bereits an gestifteten Materialien bei uns eingetroffen ist.“ Seine rund 250 Rettungsdienstkollegen im Stadtgebiet und der Region könnten dank des Nachschubs an Schutzausrüstung nun vorerst aufatmen: „Das nimmt ordentlich Druck raus. Jetzt wissen meine Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, dass sie auch in den nächsten Tagen noch gut geschützt ihren Dienst verrichten können. Und dass sie nicht mehr sorgenvoll auf die Materialbestände gucken müssen. Denn natürlich gilt gerade in diesen Zeiten: Nur gut geschütztes medizinisches Personal kann auch weiterhin die medizinische und pflegerische Versorgung der Patienten sicherstellen.“

Übrigens: Die Retter vom ASB freuen sich auch über eine große Portion „Nervennahrung“ in Form von knusprigen Keksriegel: Die Firma Bahlsen spendiert den Samaritern 250 Pickups, um die Einsatzkräfte zu stärken. ASB-Rettungsdienstleiter Dirk Schumacher: „Auch das ist ein Zeichen großer Wertschätzung und Unterstützung, das uns allen sehr gut tut. Herzlichen Dank.“

Ihr Ansprechpartner beim ASB für dieses Thema:

 

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Dirk Schumacher

Rettungsdienstleiter Stadt und Region Hannover

Telefon : 0511 35854-54

d.schumacher(at)asb-hannover.de

ASB Hannover

Petersstraße 1-2
30165 Hannover