KiHo Hannover

Das suchen wir

Sie sind empathisch, aufgeschlossen, psychisch belastbar und können daher anderen ein Stück Kraft für einen beschwerlichen Weg mitgeben? Dann passen Sie gut in unser Team!

Ehrenamtliche sind die tragenden Pfeiler unserer Arbeit in und für Familien mit schwerstkranken Kindern und Jugendlichen. Jeder Helfer bekommt eine feste Familie zugeteilt, die er einmal pro Woche für ein bis drei Stunden besucht. Im Vordergrund stehen dabei Gespräche und die Beschäftigung mit den kranken Kindern und Jugendlichen oder auch ihren Geschwistern. Der Einsatz richtet sich nach den Wünschen und Bedürfnissen der jeweiligen Familie.

Zur Vorbereitung auf die unbefristete Begleitung – auch hier entscheidet die Familie, wie lange sie die Hilfe in Anspruch nehmen will – bietet der ASB einen etwa fünfmonatigen Befähigungskurs an. In den rund 80 Lehrstunden werden die Teilnehmer psychologisch und rhetorisch geschult und setzen sich mit den Themen Krankheit, Trauer und Tod auseinander. Der Kurs ist verpflichtend für ein Engagement im ambulanten Hospizdienst des ASB. Er befähigt dazu schwerkranken Kindern und Jugendlichen, ihren Geschwistern und ihren Eltern zur Seite zu stehen, sie zu unterstützen und zu begleiten. Wesentliche Inhalte sind:

  • Selbstreflexion– eigene Erfahrungen mit Tod und Sterben, persönliche Kraftquellen, Eigen- und Fremdwahrnehmung schulen
  • Schwere Erkrankung eines Kindes– Krankheitsbilder und deren Verlauf, Auseinandersetzung von Kindern mit Leben, Tod und Sterben aus entwicklungspsychologischer Sicht 
  • System Familie– erkrankt ein Kind schwer, geraten bisher bewährte Familienstrukturen durcheinander; die Belastung eines jeden Familienmitglieds verdient Beachtung
  • Kommunikation– Gesprächsführungsgrundlagen, wertschätzende Grundhaltung, Kommunikation in schwierigen Lebenslagen, Kommunikation mit Kindern
  • Möglichkeiten und Grenzen in der Begleitung– die Rolle als Begleiter, helfende Beziehung und Selbstführsorge


Über den Kurs hinaus gibt es für die Ehrenamtlichen auch weiter Praxisbegleitung. So wird einmal im Monat in der Gruppe der Ehrenamtlichen und mit den hauptamtlichen Koordinatorinnen über die Arbeit in den Familien gesprochen. Viermal jährlich findet außerdem eine Supervision statt.  

Gerda Schäfer: Die Aufgabe macht mein Leben komplett

 

"Ich engagiere mich beim ASB, weil ich es liebe, anderen Liebe zu geben - besonders kranken Kindern und ihren Familien. Mit der Aufgabe im KiHo ASB habe ich das Tor zu der Welt gefunden, die mir gut tut. Und in dem Moment, als ich diese Aufgabe übernommen habe, ist mein Leben komplett geworden.“

 

 

Bundesvorsitzender Knut Fleckenstein ehrte Gerda Schäfer für ihr Engagement im ambulanten Kinderhospizdienst.

Foto: ASB/B.Bechtloff

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