Trümmersuche

Die Sucharbeit in einem Trümmerfeld stellt besonders hohe Anforderungen an den Hundeführer und den Hund. Rettungshunde werden bei der Trümmersuche eingesetzt, um vermisste, verschüttete Personen zu retten. Zum Beispiel nach Gebäudeeinstürzen infolge von Explosionen, Erdrutschen, Erdbeben oder anderen Katastrophen.

Ein ausgebildeter Trümmersuchhund ist in der Lage, einen verschütteten Menschen noch bis zu einer Tiefe von 7 Metern zu lokalisieren. Damit ist ein Rettungshund verfügbaren technischen Geräten oft überlegen. Die Sucharbeit in einem Trümmerfeld stellt besonders hohe Anforderungen an den Hundeführer und den Hund. Rutschendes Gestein oder Trümmerteile, Armierungseisen, niedrige Hohlräume, Gänge sowie Staub erschweren die Sucharbeit. 

Aus einer Vielzahl anderer Gerüche muss der Hund die menschliche Witterung herausfiltern und die Opfer, die unter meterdicken Trümmerschichten begraben sein können, orten.

Eine besondere Herausforderung für den Hundeführer liegt darin, dass er seinen selbstständig arbeitenden Hund aufgrund der Trümmerstrukturen teilweise nicht sehen und damit auch nicht direkt lenken kann. Der Hundeführer muss die Fähigkeiten und die Arbeitsweise seines Hundes genau einschätzen können.