Flächensuche

Flächensuchhunde werden besonders erfolgreich in großen Flächen und unwegsamem Gelände eingesetzt: in weitläufigen Waldgebieten, auf Wiesen und Feldern sowie in Parkanlagen und auf Friedhöfen.

Die Flächensuche ist die häufigste Einsatzart für Rettungshunde. Aufgrund ihres ausgeprägten Geruchssinns können Hunde menschlichen Geruch in sehr großer Entfernung wahrnehmen, mitunter über mehrere hundert Meter. Dank ihrer Schnelligkeit, ihrer Suchpassion, Konzentrationsfähigkeit und Ausdauer können ausgebildete und erfahrene Rettungshunde größere Gebiete (30.000 m²) in kürzester Zeit zuverlässig nach vermissten Personen absuchen.

Flächensuchhunde zeigen nicht alle Personen an, die sich in dem abzusuchenden Gebiet befinden, sondern nur solche Menschen, die sich in einer offensichtlich hilflosen, untypischen Lage befinden - also beispielsweise auf dem Boden sitzen, liegen oder kauern. Die meisten Flächensuchhunde werden zum Anzeigen durch Verbellen ausgebildet.

Einsatzorte für Flächensuchhunde sind beispielsweise:

  • Waldgebiete
  • Wiesen und Weiden
  • Fluss- und Seeufer
  • Parkanlagen
  • Friedhöfe

Darüber hinaus werden Flächensuchhunde auch bei der Vermisstensuche in Wohngebieten, auf Gehöften, in Hoch- und Tiefgaragen, Deponien sowie Industrieanlagen eingesetzt. Typische Einsätze gelten beispielsweise der Suche nach verwirrten, orientierungslosen älteren Menschen, vermissten Kindern, suizidgefährdeten Personen, verletzten und vermissten Reitern oder Unfallopfern im Schockzustand.