KiHo bildet ehrenamtliche Familienbegleiter aus - und sucht noch Freiwillige

Erkrankt ein Kind oder ein Jugendlicher schwer oder liegt im Sterben, ändert sich das Leben aller Familienmitglieder. Denn das kranke Kind muss rund um die Uhr versorgt werden, an einen „normalen“ Alltag ist nicht mehr zu denken – eine Extremsituation, in der nichts mehr ist, wie es einmal war. Entlastung bekommen betroffene Familien von KiHo, dem Ambulanten Kinder- und Jungendhospizdienst des ASB Hannover. Die ehrenamtlichen Familienbegleiter kümmern sich um die Bedürfnisse aller Familienmitglieder, unterstützen das kranke Kind, seine Eltern und Geschwister.

Auf ihre anspruchsvolle und emotionale Tätigkeit werden die Familienbegleiter vom KiHo-Team des Arbeiter-Samariter-Bund in so genannten Befähigungskursen vorbereitet. Dabei setzen sie sich mit Sterben, Abschied und Trauer auseinander, erlernen Methoden der Selbstreflexion und der Kommunikation und werden in Trauerbegleitung geschult.

Die beiden KiHo-Koordinatorinnen Brigitte Sudmann und Anke Schneider freuen sich über das Engagement der Freiwilligen - und suchen noch weitere Interessierte, die schwersterkrankten Kinder, Jugendlichen und deren Familienmitgliedern beistehen wollen. Bereits im Januar startet der nächste Befähigungskurs. Am Montag, 8. Januar findet ab 18 Uhr ein Infoabend beim ASB in der Petersstraße 1-2 statt. Anmeldungen nimmt das KiHo-Team unter der Tel. 0511 35854-49 oder per Mail an kiho@asb-hannover.de entgegen.

Und auch betroffene Familien, die Unterstützung durch die ehrenamtlichen Begleiter benötigen, können sich weiterhin beim Arbeiter-Samariter-Bund melden.